ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag bis Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr

Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen

Rahmenprogramm zur Ausstellung
HERMANN NITSCH. 1960 – 1965

MEINE 1960ER JAHRE

Gesprächsreihe in Kooperation
mit und im Palais Coburg Residenz,
Coburgbastei 4, Wien 1

EINTRITT FREI, Beginn: 18.30 Uhr

Mittwoch, 03. Juni 2026

HEINZ FISCHER

im Gespräch mit Martina Salomon.
Das WIENER AKTIONISMUS MUSEUM in Kooperation mit der Tageszeitung Kurier.

©KURIER

Heinz Fischer (geb. 1938) ist ein österreichischer sozialdemokratisch geprägter Politiker Jurist und Hochschullehrer. Fischer war Parlamentarier, SPÖ-Klubobmann, Wissenschaftsminister in den Bundesregierungen Sinowatz und Vranitzky (1983 bis 1987), Nationalratspräsident (1990 bis 2002) und schließlich Bundespräsident (2004 – 2016). Mit Amtsantritt zum Bundespräsidenten stellte Fischer seine Parteimitgliedschaft bei der SPÖ ruhend. Heinz Fischer ist Autor zahlreicher Bücher und Publikationen auf dem Gebiet der Rechts- und Politikwissenschaft sowie Mitherausgeber der Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft, der Vierteljahreszeitschrift Journal für Rechtspolitik und der Europäischen Rundschau.

Martina Salomon war von Oktober 2018 bis März 2024 Chefredakteurin der Tageszeitung Kurier, seither ist sie dessen Herausgeberin.

©KURIER

Mittwoch, 17. Juni 2026 

FRANZ VRANITZY und
OSCAR BRONNER

im Gespräch mit
Klaus Albrecht Schröder

©KURIER/Jörg Christandl

©WAM

Franz Vranitzky (geb. 1937) ist ein österreichischer Politiker und Manager. Franz Vranitzky hat die „Nationwerdung“ Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg als Zeitzeuge miterlebt und als SPÖ-Bundeskanzler von 1986 bis 1997 aktiv mitgestaltet. In seine Amtszeit fallen zentrale Wegmarken der österreichischen Zeitgeschichte wie die „Waldheim-Affäre“, der Fall des Eisernen Vorhangs, Österreichs EU-Beitritt und die Vranitzky-Doktrin. Nach seinem Studium der Handelswissenschaften an der Hochschule für Welthandel wird Vranitzky 1970 wirtschafts- und finanzpolitischer Berater in der Regierung Kreisky. 1984 erfolgt die Ernennung zum Finanzminister durch Bundeskanzler Fred Sinowatz und zwei Jahre der Vorschlag, Vranitzky zu seinem Nachfolger zu bestellen. Vranitzky beendete die Zusammenarbeit mit der FPÖ, nachdem Jörg Haider 1986 Vorsitzender geworden war und bildete nach der vorgezogenen Nationalratswahl, die der FPÖ starke Gewinne brachte, eine Koalition mit der ÖVP, die schlussendlich bis 1999 hielt. 1988 übernahm Vranitzky auch die Funktion des Bundesparteivorsitzenden der SPÖ. Seiner klaren innenpolitischen Distanz zum Rechtspopulismus entsprach außenpolitisch der nachdrückliche Versuch durch intensive Vergangenheitsbewältigung im Anschluss an die Causa Waldheim die außenpolitischen Verhältnisse zu den USA und Israel zu normalisieren. Vranitzky war der erste österreichische Bundeskanzler, der sich zur Mitschuld der Österreicher an den Verbrechen des Nationalsozialismus bekannte und kritisierte mithin den in Österreich nach wie vor vorhandenen „Opfer-Mythos“.

Oscar Bronner (geb. 1943 in Haifa, Palästina) ist Maler und Bildhauer und ein Medienpionier, der die Medienlandschaft in Österreich maßgeblich mitgestaltet hat. Er hat drei Medienmarken gegründet: den Trend, das Profil und den Standard. Sein Vater war der Kabarettist Gerhard Bronner, der als Jugendlicher 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs nach Palästina geflüchtet. 1948 kam Oscar Bronner mit seinem Vater per Schiff und Bahn nach Wien. Schon als Kind lernte er Helmut Qualtinger kennen, der mit seinem Vater zusammenarbeitete. Oscar Bronner betätigte sich zunächst als Beleuchter und Regieassistent im Theater seines Vaters. Nach ersten Lehrjahren im Journalismus, einem Volontariat bei der Arbeiter-Zeitung, Texten für den Kurier und einiger Zeit als Inhaber einer Werbeagentur gründet Oscar Bronner 1970 den Trend als monatliches Wirtschaftsmagazin und kurz darauf das Profil als Politikmagazin. Er verkaufte die Mehrheit an beiden Magazinen 1974 an den Kurier, zog sich selbst als Herausgeber und Geschäftsführer zurück und ging als Maler nach New York. Nach mehr als einem Jahrzehnt in New York kehrte er nach Wien zurück und gründete 1988 gemeinsam mit den deutschen Springer Verlag die Tageszeitung „Der Standard“. Später steigt Springer aus und der Süddeutsche Verlag ein. Als Verleger und Herausgeber, der war Oskar Bronner bis 2007 auch ihr Chefredakteur und führte die lachsfarbene Tageszeitung nach den Vorbildern „New York Times“, „Süddeutsche Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

©KURIER/Jörg Christandl

©WAM

Thank you
for your interest
in the WAM
Friends Association.

You will promptly
receive a message from us

exhibitions

Four Actions
14.02.2025 – 27.07.2025

Arbeit Am Fleisch.
Thomas Feuerstein

28.05. – 27.07.2025

Dates & Events

July 2025

Wednesday 30, July 2025, 7:00 pm

Young Boy Dancing Group

Young Boy Dancing Group has been creating site-specific live performances since 2014 that are characterised by physical intensity, improvisation and a striking DIY aesthetic. …

Summer Break